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Dienstag, 31. Juli 2012

And leave just like you did before..

seine braunen augen mustern mich intensiv.
solche blicke habe ich vermisst.. ein verdammtes jahr lang.
aber irgendwie macht es mir auch angst..
-fett überall fett- schreit mein kopf.
"gib mir eine." kommt es aus seinem mund.
es dauert eine ganze weile eh ich begreife was er von mir verlangt.
ich soll das schlagen, was ich am meisten auf der welt liebe.
"ich habe es verdient, das weißt du genauso gut wie ich.. 
schau bitte nicht so ungläubig."
er lächelt immernoch, aber seine augen bekommen etwas fragendes. etwas unsicheres.
mein herz fängt an zu rasen. ist es das was ich brauche?
soetwas wie rache.. einen gegen schmerz?
sicher hab ich mir oft vorgestellt wie es wäre ihn zu schlagen.
dafür, was er mit mir.. mit meinem herzen gemacht hat.
"ist das dein ernst?" ich schüttel den kopf, bin mir sicher das er es sich nochmal anders überlegen wird.
"ja, ich bitte darum." wieder dieses wundervolle lächeln.
das macht es mir nicht gerade einfacher.
ich streiche ihm sanft seine braunen locken aus dem gesicht.
ich muss unwillkürlich grinsen.
ich bin etwas angetrunken und meine hand bewegt sich zitternd weg von seinem gesicht. "zieh durch, vielleicht hilft es." flüstert er kaum hörbar.
meine hand trifft hallend auf seine wange und kribbelt im nächsten moment etwas.
er grinst "was war das denn?" fragt er sarkastisch.
es macht mich wütend, sein dummes grinsen.
ich ziele nocheinal und treffe wieder, nun ist der hall lauter
und meine finger kribbeln noch mehr.
kurzzeitig habe ich das verlangen ihn zu verprügeln.
doch dann sehe ich in sein gesicht.
er lächelt sein wundervolles lächeln. "danke." dringt durch seine kaum geöffneten lippen. 
danke? er bedankt sich und ich würde mich am liebsten entschuldigen. 
ihn umarmen und entschuldigungen in sein ohr flüstern. 
aber ich belasse aber es dabei und widme mich dem winzigen gefühl der genugtuung.

xoxo.

Montag, 30. Juli 2012

If anything could ever be this good again.

"M. du bist mein held.. ein richtiger held. du bist alles für mich." Lenz lacht.. er hat viel zu viel getrunken, meint es aber ernst.. schließlich ist M. einer seiner besten freunde "ja du bist auch einer für mich." Lenz schaut etwas kritisch "ich ? nein, ich bin sicher kein held."
- doch du bist ein held. du bist mein held. 
ich kann es dir nicht sagen, aber es stimmt.
ich lasse mich nach hinten in den sand fallen und starre in den wunderschönen sternenhimmel.. eine träne läuft mir die wange herrunter, aber ich habe mich unter kontrolle.
wieder merke ich, wie weh es mir tut direkt neben dir zu sitzen und mich totzdem so zu fühlen, als lägen meilen zwichen uns.

xoxo.

Samstag, 21. Juli 2012

forever is just a minute for me..

noch ungefähr neun stunden, dann bin ich auf und davon.
doch eins noch vorweg.. 
dieser sommer wird auf keinen fall so, wie der letzte war.


ladies and gentleman,
xoxo.

turnig into a monster.

nimm bitte meine hand, ich brauche deinen halt.. 
aber lass mich lieber los, sonst zieh ich dich mit mir.
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nun geht es morgen also für mich an die ostsee. ich bin nicht aufgeregt oder irgendsowas. 
ich hab eigentlich eher panik. 
panik, das ich mir wieder einmal viel zu fett vorkomme, das darauf geachtet wird, was ich zu mir nehme und das er mich eine ganze woche lang ignoriert.
ich frage mich wie ich es überleben soll, dass er neben mir her lebt, ohne mir auch nur einen blick zu schenken.
aber vielleicht ist es auch besser nicht darüber nachzudenken, zu entspannen und eine woche lang einfach nur im sand zu liegen und abwechselnd die sonne und den mond anzustarren.


xoxo.

Mittwoch, 18. Juli 2012

das war meine katze.

die bilder tun weh.
ich möchte am liebsten alles rauslassen.. 
schreien, weinen, meinen kopf gegen die wand schlagen.. 
mir so lang die nägel in den arm krallen, bis es anfängt zu bluten und dafür aufhört weh zu tun.. 
es soll nur einen moment aufhören weh zu tun. 
bitte. ich halte es langsam nicht mehr aus.
 xoxo. 

Montag, 16. Juli 2012

 ich glaubte dir jedes einzelne wort.. und an jedes versprechen, das du mir gabst. 
alles wirkt so monoton in letzter zeit.. 
jedes wort, jeder satz den ich sage. alles ist nicht von bedeutung. 
es fühlt sich an, als hättest du mit steinen nach mir geworfen und als würden sie immernoch in meinem magen liegen.. und im moment habe ich angst, dass es noch mehr werden.
schwerer und schwerer .. fetter und fetter.
irgendwann wird das gewicht.. der geballte schmerz mich erdrücken, sodass ich keine luft mehr bekomme.
sicher werde ich mit aller macht versuchen, das gefühl auszukotzen..
ich habe angst, dass ich nächste woche auf das meer hinaus schaue und dich vermisse, obwohl du nur drei meter von mir entfehrnt bist. ich habe angst, dass ich wieder deine nähe spühre und es mich umbringt.
xoxo.

Freitag, 13. Juli 2012

ich habe nicht um dich gebeten, aber jetzt musst du wiederkommen..

ein abend mit dir, zerreißt mir mein herz.. 
wie soll ich da eine ganze woche zusammen mit dir überleben?
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ich esse nichts oder wenn, dann kleine portionen. 
ich kann nicht. ich kann es einfach nicht.
wie soll man aber auch in so einer kranken welt nicht verrückt werden? wie soll man unbeschadet überleben? 
es geschehen so viele grausame, ja fast schon pervers grausame dinge in dieser welt, die wir unser 'zuhause' nennen. 
ich sitze vor dem fernseher und starre die bilder unserer zerstöhrten welt an. einige nennen es nachichten, ich nenne es katastrophe. 
"ich wollte doch nur in einer heilen welt aufwachsen. ohne schmerz und leid." wispere ich fassungslos. mein vater schaut mich an und sagt eben so leise "das habe ich mir für dich auch gewünscht, mein schatz." er drückt mir ein kuss auf meine wange und geht aus dem zimmer.
die welt ist krankhaft, scheußlich und pervers.


und ohne dich, ist sie tausendmal so schlimm..
 xoxo.

Dienstag, 10. Juli 2012

leicht wie eine wolke die den himmel ziert.

ein kilo weniger. erfolgs und glücksgefühle dringen trotzdem nicht zu mir durch. es ist immernoch zu viel. ich will meine dreiundfünfzig, aber ich bin zu schwach. nicht hart genug für diese welt.
..dabei will ich doch nur fliegen lernen.


heute kommen die langen haare ab.. jedenfalls ein bisschen.
xoxo.

Sonntag, 8. Juli 2012

tonight, i'll fight myself.

dir geht es gut, ja?
schön. ich freu mich für dich, ehrlich.
ich setze mich jetzt in die ecke meines bettes
versuche meine finger davon abzuhalten, 
über meinen arm zu fahren und ihn zu verletzen.
versuche die tränen zurück zu halten.
versuche einzuschlafen und nicht wieder wachzuliegen.
versuche den schmerz zu überleben.
xoxo.

Samstag, 7. Juli 2012

It's empty in the valley of your heart.

ich sehne mich nach dem hungern. nach meinem leeren bauch, der flacher und flacher wird.
ich sehne mich danach, mich besser zu fühlen. 
nicht so aufgequollen und fett.
ich will nicht, dass mir schon wieder die tränen in den augen stehen. 
ich will nicht so sein wie ich bin. 
ich will einfach nur nicht ich sein. 
ich will nicht das mein magen krampft, wenn ich etwas gegessen habe.
ich will das das alles aufhört. ich will doch nur soetwas wie schön sein.


wenn ich allein bin, fang ich manchmal an zu schreien und zu fluchen. versuch lauter als die musik zu sein. schreie lauthals meinen ipod an.. und dann sitze ich urplötzlich in der ecke meines bettes und bin ganz still. lausche der musik, innerlich zerrissen und aufgewühlt und außen wie eine kalte wand. 
ich vermisse das gefühl des glücklich und leicht seins. es zeigt sich mir in letzter zeit so selten, dass ich kaum einen moment innehalten und eine handvoll davon erhaschen kann.

xoxo.

Mittwoch, 4. Juli 2012

der schmerz treibt immer wieder neue blüten.

es hört nicht auf. 
die striemen verblassen, aber der selbsthass bleibt.
der gedanke nichts richtig zu machen. niemandem wichtig zu sein.. 
dir nicht wichtig zu sein.. es tut mehr weh wie vom fahrrad zu fallen, den kopf gegen die wand zu schlagen
oder sich ein messer ins herz zu rammen, glaube mir.
xoxo.

you take what's yours and i what's mine..

ich vermisse das leben, vermisse was ich mal war, vermisse was wir mal waren.
ich sitze allein in meinem bett. durch das fenster scheint der mond und wirft sein schwaches licht auf die falten meiner decke. ich frage mich warum du jetzt nicht hier neben mir liegst. der regen tropft gegen meine fensterscheibe und ich lasse mich rückwärts in meine kissen fallen.
ein uhr nachts. zwei uhr nachts. meine gedanken fahren achterbahn und die fahrt will einfach nicht enden.
ich kann nicht einschlafen, weil ich deine nähe vermisse. das gefühl des allein-seins frisst mich auf. brennt sich in meine seele. bennt genauso wie die striemen die mein handgelenk zieren. meine beine fangen an zu zittern und ich ziehe mir meine decke bis über meine augen.
ich will die welt heute nicht mehr sehen.

xoxo.

Sonntag, 1. Juli 2012

ich bin dabei, du bist dabei, wir sind dabei.

die warme, schwere luft ist fast greifbar.
der bass drückt sich in meinen bauch.
meine beine fangen an zitternd 
meinen körper hin und her zu bewegen.
mein kopf legt mir den text in den mund 
und ich singe leise mit.
bilder von dir, fast wie mit meiner seele fotografiert, schillern vor meinen augen.
wir waren doch so sehr dabei, 
aber nur beinah hätte ich dich bekommen.
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fett, fetter, Tess.
so sieht die realität aus. bis zum sommerurlaub.. der in drei wochen ist, werde ich meine geliebte 55 wieder sehen! koste es was es wolle. 
ich muss nur stark genug sein, um es zu schaffen. 
denn mal ehrlich, so wie ich jetzt aussehe werde ich sicher niemanden unter die augen treten.

xoxo.