Seiten

Montag, 28. November 2011

heartlines.

unsere vertretungslehrein geht herrum und teilt und die kopien aus, die sie in ihrer etwas zittrigen hand hält. "die restliche zeit könnt ihr noch etwas knobeln." sie freut sich sichtlich. emotions, regungs oder auch etwas fassungslose gesichter starren ihr entgegen, aber alle sind mehr oder weniger froh darüber, das nun die qualvollen zwei chemie stunden diese woche geschafft sind.. man merkt förmlich, wie der ganze raum ausatmet.
Faye, die an meiner seite sitzt, stöhnt leise. ich kann es nicht ganz deuten, aber ich glaube das sie sich auch nicht umbedingt über so ein zeug freut. sudoku, worträsel ect. ..ich für meinen teil weiß nicht recht was ich davon halten soll. ich mein.. ist doch eigentlich nur da um zeit totzuschlagen, die keiner von uns zu verschenken hat, oder ? naja egal.. solang ich keine chemischen formeln ausgleichen muss.. setze ich mich eben vor so ein doofes worträsel. die klasse fängt angestrengt an so zu tun, als würde sie das alles mächtig interessieren und Faye kritzelt ein paar ihrer gefundenen wörter bunt an. ich starre auf das blatt. die buchstaben verschwimmen leicht. ich versuche auch ein paar wörter zu finden um sie farbig zu machen.. doch irgendwie lese ich ständig andere worte. lese ständig seinen namen. langsam aber sicher zebreche ich daran, dass er bei allem was ich mache so.. präsent ist.

I'm so heavy in your arms.
xoxo

never let me go. never let me go. never let me go. never let me go.

ich finde kaum worte mehr um meine verfickten gefühle zu beschreiben..
ich will das du mich liebst ! jetzt.. bitte.
ich kann und will nicht mehr ohne dich.
____________
ich schiebe mich durch die menschenmasse, die sich diesen samstag, auf dem weihnachtsmarkt drängelt und frage mich wo die ganzen menschen herkommen. es ist schließlich mittag. frage mich warum um alles in der welt sich grade da, wo ich bin, sich alle schubsten, aneinander vorbei quetschen und vor sich hin fluchen. klar. weihnachten, das fest der liebe. das ich nicht lache. ich schlucke meine wut auf meine ganzen mitmenschen runter und laufe einfach weiter. dem weißen mantel hinterher, in dem meine mum steckt. sie läuft von einem stand zum nächsten und lässt sich nicht aus der weihnachtsstimmung bringen, mich und meinen dad in schlepptau. von überall her ströhmen süße düfte auf mich ein. lebkuchen, zuckerstangen, zuckerwatte, mandelstollen, zimtsterne, weihnachtskekse, schokofrüchte, heiße schokolade, punsch, glühwein. alles auf einmal. es erschlägt mich fast. riechen und anschuen ist erlaubt. mehr nicht.. kontrolle.

ich würde mich gern fallen lassen, jetzt gleich hier. einfach so. auf den harten, nassen asphalt. weinen und deinen namen schreien. doch die menschen um mich herrum laufen weiter und ziehen mich mit sich. wollen sie wissen wie es mir geht ? nein, wollen sie nicht. wollen sie wissen, wie es in mir aussieht ? nein, wollen sie nicht. wollen sie mich überhaupt kennen ? nein, wollen sie nicht. und willst du wissen, wie weh du mir tust ? nein, das willst du nicht.
xoxo.

Freitag, 25. November 2011

I'm done with my graceless heart, so tonight I'm gonna cut it out.

*bink* bis zum ende der woche möchte ich aber auch von dir eine antwort haben.. schreibt mir maxim.
es geht um den nächsten sommer. er will wieder mit uns allen in den urlaub fahren. ostsee.
es sind mehr leute, als wir diesen sommer waren. ich weiß nicht, ob ich mit will. irgendwie ja schon, aber.. Lenz wird auch mitkommen. er hat schon zugesagt. ich meine.. es ist noch so lange hin.. soll ich wegen ihm nicht mit fahren ? ich kann doch nicht in die zukunft blicken.. ich weiß nicht ob ich zu diesem zeitpunkt noch an him hängen werde.. es ist so schwer. ich hasse entscheidungen. aber ich werde es warscheinlich machen.. ich kann ja schließlich nicht mein leben von ihm und seinen launen abhängig machen, oder ?..

ich sitze da und denke an dich..

Montag, 21. November 2011

a heart is hard to translate.

 
der kalte sekt prickelt, als er langsam in meinen mund fließt. er und der kalte wind scheinen zusammen gegen mich zu sein. von innen greift der kalte sekt, von außen der noch viel kältere wind an. ich merke, das es mir langsam egal wird. das mir die welt langsam egal wird. ich ziehe meinen schal etwas fester und sehe wie auch meine liebe Liv langsam eine sekt-blick bekommt. wir lachen und blödeln rum und als unser sekt fast alle ist, sagen wir Jan und seinen freunden,das wir nun gehen.
wir treffen Nele am bus, der gerade hält, als wir angelaufen kommen. wir springen hinein ins warme und begrüßen uns erstmal. Nele hat noch eine freundin mitgebracht, die Liv und ich nicht kennen. wir fahren ein paar minuten, bis wir endlich bei der straße ankommen, wo wir hinwollen. eine straße, in der sich die clubs und discos nur so tummeln. einige sind ziemich riesig und sehr stilvoll. wir biegen in einen solchen club ein. schon draußen hört man lautstart die electromusik wummern. sie drückt gegen die beschlagenen fensterscheiben, als würde sie gleich den asphalt in ein scherbenmeer verwandeln wollen.
wir gehen hinein und geben unsere jacken ab. es ist schon ziemlich voll und wir mischen uns in die menschenmasse und fangen etwas verhalten an zu tanzen. Nele deutet uns das sie eben weg ist. wir tanzen weiter, nun schon etwas lockerer. die freundin steht bei uns mit rum. sie ist komisch. schaukelt von einem bein auf das andere und glotzt dabei ständig auf ihr handy und tippt irgendwelche, anscheinend super wichtige, nachichten ein.
plötzlich ist auch sie weg und Liv und ich tanzen uns die seele aus dem leib. sie bewegt ihren körper so schön mit dem wummernden bass. jede ihrer bewegungen passend zum ryhtmus. das licht flackert. hunderte von fremden menschen tanzen, hinter, vor, neben.. mit uns. eigentlich kann ich das nicht leiden, aber jetzt in diesem moment, in diesem augenblick.. ist es wundervoll. mein körper bewegt sich von ganz allein, mit beiden beinen leicht neben dem beat, aber passend zu Livs bewegungen. wir tanzen miteinander, tanzen uns gegenseitig an. dann kommt auch Nele wieder und tanzt mit uns. duch das licht, den sekt, die vielen menschen, dem lauten beat fühl ich mich leicht. alles kreist schnell um mich herrum und ich kreise mit. mit Livs hand an meiner hüfte, ergreift mich auch ein neuer beat, ein neuer rhytmus, dem mein körper automatisch folgt. so geht das ein paar stunden.
als Liv und ich gehen müssen, versprechen wir uns, das bald zu wiederholen. ♥

Freitag, 18. November 2011

tut mir leid ;*

ich habe gerade bemerkt, das man ja garkeine kommentare unter meine posts setzten kann.. ich denke zwar nicht, dass das wirklich jemand von euch machen will.. aber ich hab nun meine einstellungen geändert, sodass ihr, falls ihr wollt, auch mal eure gedanken oder anmerkungen zu den ein oder andern post schreiben könnt (;
______


xoxo, ihr süßen.

Donnerstag, 17. November 2011

say you're sorry..

heute schlittschulaufen gehen.. zum ersten mal in diesem winter ♥
ich hoffe das es gut wird und ich nicht nur an ihn denken muss. wie wir zusammen ....
_________________________

ich sitze auf dem grauen, flauschigen badteppich und versuche die blutrote farbe des nagellacks von meinen zehen zu bekommen. ich kann die farbe nicht mehr sehen. der beißende geruch des nagellackentferners steigt mir in die nase. als ich fertig bin und noch immer ein wenig lack an meinen zehen klebt, schmeiße ich die ganzen, nun blutroten tücher, ins klo. ich steige in die dusche und hoffe, dass mich das heiße wasser etwas erwärmt. mir ist kalt. arschkalt. das heiße wasser, es rinnt an mir herrunter. ich schaue mein gesicht im spiegel an.. sehe nichts. weiß nicht was ich darüber denken soll, doch der spiegel nimmt mir die entscheidung ab, als er langsam beginnt zu beschlagen.  besser so ..das will keiner sehen.. flüstert die stimme. ja das hast du recht.. denke ich. ich steige hinaus auf die kalten fließen und mich durchströhmt sofort wieder die kälte. ich wickle mich in mein viel zu großes handtuch ein und fange wieder an am ganzen körper zu zittern. 
du bist gegangen.. und nahmst die ganze wärme mit dir.

Samstag, 12. November 2011

you've been on my mind.

17:13 - ich komme an deinem Haus vorbei. es ist freitag und du gehst, soweit ich weiß, mit den anderen ins kino. sicher duschst du gerade noch. das machst du am wochenende so, vor jedem treffen wird geduscht, egal wie oft du an diesen tag schon unter der dusche standest. du riechst dann so wunderbar frisch nach dir und manchmal auch nach deinem deo. als ich bei dir war hast du auch geduscht. deine haare waren nass und du hast sie geschüttelt, damit ich nass werde, um mich zu ärgern. du hast mich in dem arm genommen und mich geküsst. in dem moment war es mir egal, dass mein shirt nicht richtig saß und das mir meine kurze hose viel zu hochrutschte, als du mich zu dir hochzogst. mir war es egal, weil du mich überzeugt hattest, das du mich liebst. ich hab es vorher nicht geglaubt, das du beziehungsweise auch andere mich auch nur im ansatz.. sowas wie "lieben" können. aber in dem moment, habe ich dir geglaubt.. dir vertraut.
und jetzt ? jetzt denke ich, das du mich nie geliebt hast. nie das gefühlt hast, was ich gefühlt habe.
wie soll ich je wieder jemanden vertrauen, wobei ich und mein herz doch eigentlich nur darauf warten, wieder verletzt zu werden ?
23:37 - ich kann nicht einschlafen, weil ich nur an deine nicht vorhandenen gefühle für mich denken muss.
03:20 - ich schlage die augen auf, sehe schwarz und denke das ich gerade in den teil deinens herzens schaue, der für mich bestimmt war. schwarz und verkümmert, keinen interessiert's, dieses kleine hässliche stück. ich hasse dich dafür, das du mich nicht liebst. ich hasse mich mehr dafür, das ich dich hasse und ich, ich bin.
04:48 - tränen bahnen sich langsam ihren weg über mein gesicht. jede von ihnen schreit.. ich vermisse dich.

Mittwoch, 9. November 2011

meine Haut aus Glas bricht, wenn deine Blicke Steine werfen.

ich halte deinen blicken einfach nicht stand. ich dachte ich kann es, doch ich habe mich anscheinend geirrt. ich kann diesen freitag einach nicht mit ins kino gehen. es geht nicht. ich mein klar möchte ich dich wieder sehen, doch ich halte der kälte deiner blicke nicht stand. jeder blick rammt mir ein stumpfes messer in mein herz. wie soll man einen gruseligen film sehen, wenn man immer paralellen sieht ?.. an dem abend als ich mich selbst den abgrund hinunter stieß und dachte es wäre der himmel.. an dem abend haben wir auch eine horror-komödie gesehen. du hast meine hand gehalten und wenn etwas eckelhaftes kam, sahst du mich an und drücktest deine lippen auf meine. du wusstest das ich dich brauche. das ich sowas nicht gern sehe. du hast mich beschützt.. mich aber gleichtzeitig auch so allein gelassen. allein in dem falschen glauben, das du nun der himmel auf erden für mich bist. du hast mich einfach springen lassen.
________________________

Bin nicht ich gewesen, alles nur für dich gewesen
Ich sprach aus dem Herz’ zu dir
du konntest nicht mal Lippenlesen..
♥
*casper- lippenlesen ♥

Dienstag, 8. November 2011

I need you to stay.

man fühlt sich so allein gelassen. allein gelassen von der ganzen welt. allein mit den gedanken und gefühlen, die einen wie eine riesige welle überschwemmen und mitreißen, ohne das man sich gegen sie wehren kann. man ist einach hilflos und fühlt viel zu viele gefühle aufeinmal. man fühlt sich scheiße und überfordert damit.
und dann gibt es noch so eine andere seite, alles taub. gefühlslos. eiskalt. und nicht mal die heiße heizung, die sich versucht in den rücken zubrennen und mit einem eins werden will, lässt aufschreien oder zurück zucken. einfach nichts regt sich. nicht ein verficktes gefühl.
doch ich möchte nichts von alledem! weder fühlen noch gefühlstot sein. ich will fliegen. frei sein. frei von dem ganzen scheiß hier.

______________________

Freitag, 4. November 2011

lost in nothingness.

"[..] enjoy your live and take is easy ! " brüllt mich 'christ' von den emil bulls an. - wenn es nur so einfach wär, wie in diesem lied. wie es in so manchen liedern beschrieben und besungen wird. doch so ist es nicht. nicht im geringsten.
man hat zeiten im leben, wo man denkt, das alles wieder wird. das leben ist zwar scheiße, aber man denkt das alles irgendwann besser wird. das man genug leute, familie und freunde, um einen herum hat, die einen helfen.. doch dann merkt man, das sich nichts ändert. und man allein da steht und einen nichts mehr hält. rein garnichts. nichts, für das es sich zu leben lohnt. denn wofür lebe ich ? ..für die zukunft, die unsicher..und ungewiss ist.. für liebe, die für mich anscheinend eh nicht existiert. wofür ? für das leben selbst.. in dessen dreck ich im moment mit gelben gummistiefeln herrum wate und nicht weiß wohin. der schlamm steht mir bis zu meinen oberschenkeln, fast bis zu hüfte und ich komme kaum vorran. wenn ich einen paar schritte schaffe, sehe ich den dichten nebel ein wenig verblassen und merke, das es die falsch richtung war, die ich gegangen bin. ich falle wieder in den schlamm, den dreck zurück. und keiner.. nein, kein einziger versucht mich zu verstehen.. mich zu retten.
ich versuche doch perfekt zu sein. so gut ich kann. jeden verdammten tag zu lächeln, so wenig wie möglich zu essen, mir ein tolles -ich- anzugewöhnen, angenehme musik zu hören.. und nur wenn ich allein bin emil bulls, casper und sowas in der art auf volle lautstärke aufzudrehen, meine aufgaben zu erledigen, anderen zu helfen, nicht aufzufallen, ein wenig unterzugehen in der masse, die kleine süße sein, den schmerz den mir andere zufügen auf mich selbst zuprojezieren, ebenso den hass und die wut, und niemanden zu schaden. doch langsam, stück für stück, zerbreche ich an alledem.